Informatiker gesucht

Was bedeutet es, Informatik zu studieren? Was wird von Studierenden erwartet? Was müssen diese mitbringen?

Diese und andere Fragen versuchte Prof. Dr. Peter Kneisel von der Technischen Hochschule Mittelhessen interessierten Schülerinnen und Schülern des LLG zu beantworten.

Auf Einladung der Lehrer Martin Fritsch und Thorsten Rohde besuchte der Prodekan des Fachbereiches Informatik das LLG.

Fritsch 1Der Fachbereich Informatik besteht aus verschiedenen Teilen, die sich durchaus unterscheiden. So ist es nicht dasselbe, wenn man den Weg eines Wirtschaftsinformatikers oder eines Medieninformatikers einschlägt. Prof. Kneisel war es deshalb besonders wichtig, diese Unterschiede und die damit verbundenen Chancen und Risiken vorzustellen.

Weiterhin fragte Prof. Kneisel die Schülerinnen und Schüler, welche Erwartungen sie an den Studiengang und das Fach hätten. Der Fachbereich plant nämlich die Einführung weiterer Schwerpunkte, um auch die Wünsche der zukünftigen Studierenden zu berücksichtigen.

Fritsch 2Zahlreiche Nachfragen der Schülerinnen und Schüler führten zu einem offen und konstruktiven Gespräch, das für zahlreiche Schülerinnen und Schüler ein Mehr an Klarheit brachte, was die eigene Studienwahl betrifft.

 

Jugend forscht – der Erfolg geht auf Landesebene weiter

Das Team aus Louisa Mayer, Luise Böhm und Victor Westbrock erreichte beim Landescheid Jugend forscht in der Sparte Chemie den 2. Platz. Außerdem wurden die LLG-Schüler mit dem Sonderpreis „DA stimmt die Chemie“ bedacht.

Preisübergabe an Luise Böhm, Louisa Mayer und Victor Westbrock (v.l.n.r)

Darmstadt 1

Mit ihrem Sieg beim Regionalentscheid Mittelhessen zu Jugend forscht in der Sparte Chemie am 13. Februar 2015 bei Bosch Thermotechnik in Lollar sicherten sich Louisa Mayer, Luise Böhm und Victor Westbrock (alle Q2) die Teilnahme am Jugend forscht Landesentscheid am 11. und 12. März 2015 bei Merck in Darmstadt. 

Darmstadt 2

Das Jungforscherteam beeindruckte die Jury mit ihrem ersten und „sehr schönen“ Jugend forscht-Projekt „Pusteblume gib Gummi“. Die Forschungsarbeit beschäftigte sich mit der alternativen Kautschukgewinnung aus dem Milchsaft des gewöhnlichen Löwenzahns (taraxacum officinale). Problematisch war dabei das im Milchsaft enthaltene Enzym Polyphenoloxidase. In Anwesenheit von Sauerstoff verursacht es eine Braunfärbung und Gerinnung des Milchsaftes. Die Universität Münster hat mit anderen deshalb den russischen Löwenzahn gentechnisch verändert, sodass das Enzym ausgeschaltet ist. 

Die von Chemielehrerin Yvonne Walter betreuten Schüler sahen für sich eine Herausforderung darin, das Wirken des Enzyms mit seinen experimentellen, kostengünstigen Mitteln, umweltfreundlich und ohne Gentechnik zu unterbinden. Sie erforschten die Auswirkung verschiedener Faktoren auf das Wirken des Enzyms, indem Sie die Farbe des Milchsaftes auf phänomenologischer Ebene in Anwesenheit von Sauerstoff und vergleichend in einer Argon-Atmosphäre untersuchten.

Für diese Forschungsarbeit verlieh die Jury dem Jungforscherteam den 2. Platz in Chemie und darüber hinaus den Sonderpreis „DA stimmt die Chemie“, der mit 250,- Euro dotiert ist.

Darmstadt 3

Liebes Jungforscherteam,

herzlichen Glückwunsch zum 2. Platz in Chemie auf Landesebene!

 

 

Matthias Storck, Fachbereichsleiter

Großer Erfolg für unsere Schüler beim 24. Tag der Mathematik

Am Samstag, dem 07.03.2014, fand in Marburg wie an vielen weiteren Standorten innerhalb Deutschlands der 24. Tag der Mathematik statt. An der Martin-Luther-Schule trafen sich etwa 100 Leistungskursschülerinnen und -schüler, um in zwei Wettbewerben ihr mathematisches Können zu beweisen. Zunächst wurden in einem Gruppenwettbewerb komplexe Aufgaben gelöst und mathematische Hürden, die schnelles Denken erfordern, übersprungen. Im anschließenden Einzelwettbewerb mussten die SchülerInnen ähnlich schwierige Aufgaben wie im Gruppenwettbewerb einzeln lösen. Unseren Schülern Christian Kummer, Alexander Rosenhof, Philipp Roytburg, Chanathip Steinmüller und Sebastian Will ist es dabei gelungen, den 2. Platz von 22 Gruppen zu belegen. Christian Kummer belegte im Einzelwettbewerb sogar den 1. Platz und kann sich über ein Stipendium für eine Modellierungswoche im Wert von 600€ freuen.

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Wir gratulieren den Preisträgern herzlich!

Riesiger Erfolg für unsere Schüler bei Jugend forscht

Große Freude und auch Sprachlosigkeit waren die vorherrschenden Regungen nach der Veranstaltung zum Regionalwettbewerb Hessen Mitte von Jugend forscht, der am Freitag, 13. Februar 2015, in Lollar stattfand. Gastgeber dieser Wettbewerbsrunde war wie im letzten Jahr auch die Bosch Thermotechnik GmbH.

Das schier unglaubliche Ergebnis für die Schülerinnen und Schüler des LLG in der Übersicht:

 

Mittelstufenrunde „Jugend experimentiert“:

Sparte Technik: 1. Platz

Sparte Mathematik/Informatik: 1. Platz

Sparte Chemie: 2. Platz

Sparte Biologie: 1. Platz

 

Oberstufenrunde „Jugend forscht“:

Sparte Chemie: 1. Platz, Teilnahme am Landesentscheid

Sparte Biologie: 3. Platz

 

Das LLG wurde von der Wettbewerbsleitung für die Runde als erfolgreichste Schule und Frau Walter als erfolgreichste Betreuerin ausgezeichnet.

01 Team LLG mit Herrn Storck

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des LLG mit ihren Betreuerinnen Yvonne Walter und Elizabet Cavas sowie Fachbereichsleiter Matthias Storck 

"Du musst ganz still sein!"

Aviva Goldschmidt (rechts im Bild) hat als Kind den Holocaust überlebt. Lange Zeit lebte sie versteckt mit ihrer Mutter im Wald. Ihr Vater und ihre vier Geschwister wurden ermordet. 

GoldschmidtDas Schicksal jüdischer Kinder, der sogenannten Child Survivors, die den Holocaust ü̈berlebten ist unterschiedlich.
Aviva Goldschmidt versteckte sich mit ihrer Mutter in der Nähe ihrer Heimatstadt Boryslav in Höhlen und im Wald, wo geflohene Juden provisorische Unterstände gebaut hatten. Als die SS mit Spürhunden nach den geflohenen Juden suchte, gaben ihnen bekannte Ukrainer Unterschlupf in ihren kleinen Häusern hinter Schränken und unter Treppen, manche  aus Sympathie, andere nur gegen Bezahlung, aber immer nur so lange, wie das Risiko vor Entdeckung nicht zu groß wurde. Am Ende wurden Aviva und ihre Mutter in ein Ghetto gebracht. Unerwartetes Glück ermöglichte ihnen das Überleben: der Kommandant ordnete nicht die übliche Liquidierung von Müttern und Kindern an. Aviva und ihrer Mutter, verkleidet als ukrainische Bäuerinnen, gelang es in den letzten Kriegstagen, das Lager zu verlassen,  an einem deutschen Wachposten vorbei, der sich – wie Aviva bis heute vermutet – absichtlich umdrehte und die beiden passieren ließ.
Als der Krieg zu Ende war, war das jüdische Leben in ihrer Heimatstadt vollständig vernichtet. Aviva ging mit ihrer Mutter nach Israel. Dort lernte sie ihren deutschen Mann kennen. Jahre später kamen beide nach Deutschland zurück. Ihre Enkel leben in Israel. Aviva ist heute ein engagiertes Mitglied der jüdischen Gemeinde in Frankfurt. Sie versteht sich als Deutsche und Israelin.

Cornelia Levi begleitet Frau Goldschmidt zu den Veranstaltungen und moderiert. Außerdem hat sie Bilder von Frau Goldschmidts ehemaliger Heimat zusammengestellt, damit sich die Schülerinnen und Schüler die von Frau Goldschmidt erwähnten Orte besser vorstellen können. Frau Levi ist Vorsitzende des Jüdischen Frauenbundes in Deutschland. Die beiden referierten am 27. Januar, dem 70. Jahrestag der Befreiung des Lagers Auschwitz, am Landgraf-Ludwigs-Gymnasium.

Schachmatt!

"Schachmatt!" ertönte es mehrfach, wenn die Schüler der Schach AG des Landgraf-Ludwigs-Gymnasiums unter der Leitung von Thorsten Rohde ihren Gegner bezwungen hatten.

Im Jahr des Zweikampfes zwischen den Großmeistern Anand und dem weiter amtierenden Weltmeister Carlson, wollten auch die Schüler nicht zurückstecken.

Die Frankfurter Helmholtzschule richtete das diesjährige Qualifikationsturnier aus. Alle hessischen Schulmannschaften haben sich in solchen Turnieren zu qualifizieren, wenn sie das Finale um den Hessischen Schulmannschaftspokal erreichen wollen.

Die Schüler treten hierbei nach Altersgruppen getrennt gegeneinander an. Pro Partie verfügt jeder Spieler über 15 Minuten Bedenkzeit. Die fünf gegeneinander antretenden Mannschaften, zwei aus Frankfurt, eins aus Rüsselsheim, eine aus Kelkheim und die des LLG, lieferten sich ein Kopf an Kopf rennen.

Nach einem spannenden letzten Spiel hieß es dann 2:2 unentschieden. Ein halber Punkt fehlte schlussendlich, so dass es für die Qualifikation zum Finale dieses Jahr leider nicht reichte. Mit sechs gewonnen Spielen, sog. Brettpunkten, zeigten sich die Gießener aber zufrieden und motiviert, es im nächsten Jahr wieder zu versuchen.

Demnächst am LLG

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