colosseum 3693647 19201) Latein ist INTERESSANT:

  • Wir machen Zeitreisen in eine völlig andere Welt, die doch auch unsere eigene ist.
  • Wir lesen Texte unterschiedlichster Art mit aufregenden und interessanten Themen: Mythen, Helden, Götter, Geschichte, Politik, Religion, Philosophie, Kunst, Theater, Architektur, Malerei, Literatur, Poesie, Recht, Rhetorik, Religion, Rom und Griechenland, Europa und seine Wurzeln… Dabei unterstützt uns in den ersten drei Lernjahren ein modernes Lehrbuch, das sprachliche und kulturelle Aspekte altersgemäß verbindet.
  • Obwohl Latein eine Fremdsprache ist, sprechen wir sie nicht im Unterricht. Trotzdem genießen wir ihren Klang und hören auch Musik auf Latein!
  • Auch in Deutschland und in unserer unmittelbaren Umgebung können wir die Römer und ihre Kultur auch heute noch auf Schritt und Tritt sehen und spüren – sei es am Limes in Pohlheim, auf der Saalburg in Bad Homburg, in großen römischen Städten wie Köln, Mainz oder Trier oder im römischen Forum in Waldgirmes.

 

2) Latein ist NÜTZLICH:

  • Die Kulturen Europas kann man nur dann richtig verstehen, beurteilen und genießen, wenn man ihre Ursprünge kennt: das Römische Reich und das Alte Griechenland. In allen vorangegangenen Jahrhunderten bis heute inspirieren sich europäische Kulturen an der Antike. Latein ist der Schlüssel zu dieser Welt.
  • Wer im Fach Latein übt, Texte zu lesen, zu analysieren und zu interpretieren, hat die beste Unterstützung für alle anderen Fächer, in denen Sprache eine Rolle spielt, – aber auch in den Naturwissenschaften oder Mathematik.
  • Fremdwörter und Fachwörter der deutschen Sprache kommen fast immer aus dem Lateinischen oder aus dem Altgriechischen. Man versteht besser, was sie bedeuten, und kann sie richtig anwenden!
  • Latein zu lernen, heißt, Grammatik richtig zu beherrschen.
  • Die indogermanischen Sprachen (Deutsch, Englisch, Russisch, Serbo-Kroatisch, Polnisch, Griechisch,…) sind Schwestern des Latein. Der Wortschatz des Englischen ist zu 60 Prozent lateinischen Ursprungs, der Wortschatz der englischen Wissenschaftssprache sogar zu 90 Prozent.
  • Die Romanischen Sprachen (Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch, Rumänisch,…) sind Töchter des Latein. Wenn Du Latein lernst, hast Du es hier leichter.

 

3) Latein ist NOTWENDIG:

  • In vielen Fächern in der Schule verwendet man wissenschaftliche Fachbegriffe, die aus dem Lateinischen kommen. Wenn Du Latein lernst, kannst Du diese Terminologien verstehen.
  • Es gibt einige Fächer an den Universitäten, die einen Abschluss in Latein (das „Latinum“) als Voraussetzung verlangen. Wenn Du diesen Abschluss schon an der Schule machst, sparst Du sehr viel Zeit, Mühe und Geld.

Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b erhalten Sportabzeichen

Die Wander- und Projekttage des ersten Schulhalbjahres 2019/20 standen für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b ganz im Zeichen des Sports: Sie legten mit Erfolg die Prüfungen zum deutschen Sportabzeichen ab. An zwei Trainingstagen wurden in der Turnhalle unterschiedliche Disziplinen aus den Kategorien Kraft und Koordination erlernt und trainiert. Ob Hochsprung, Seilspringen, Standweitsprung oder Bodenturnen – der Ehrgeiz war groß und alle versuchten die Goldwertung zu erreichen. Die Anforderungen in den Kategorien Ausdauer und Schnelligkeit wurden größtenteils während eines Ausflugs ins Hallenbad Ringallee erfüllt. Klassenlehrerin Carola Hagmann zeigte sich erfreut, 24 von 30 Schülerinnen und Schülern nach dieser kurzen Trainingszeit den begehrten Fitnessorden überreichen zu können. 

Gedenken an die Opfer von Hanau, Durchsage am Freitag, 28.02.2020

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen und Kollegen,

am Mittwoch vor einer Woche wurden in Hanau bei einem terroristischen Anschlag zehn Menschen ermordet. 

Ihre Namen sind: Ferhat U., Gökhan G., Hamza K., Said Nessar H., Mercedes K., Sedat G., Kaloyan W., Fatih S., Vili P. und Gabriele R. - Die Namen zeigen, dass die meisten Opfer ihre Wurzeln nicht in Deutschland haben. Sie hatten ihre Wurzeln in der Türkei, in Rumänien und Bulgarien, in Bosnien und in Afghanistan. Sie waren Kurden und Türken und Roma. Die meisten von ihnen waren Muslime. Und sie alle hatten gemeinsam, dass sie oder ihre Eltern einst nach Deutschland kamen, um hier in Frieden zu leben und zu arbeiten. 

  • Der 22jährige Ferhat war als Kind kurdischer Eltern in Deutschland geboren und aufgewachsen. In der Türkei ist er nie gewesen. Aber er hat seinen Großvater regelmäßig in die Shishabar begleitet.
  • Der 23jährige Vili ist mit sechzehn Jahren aus Rumänien nach Deutschland gekommen, um Geld für die medizinische Behandlung seiner Mutter zu verdienen.
  • Die 35jährige Mercedes war eine deutsche Roma. Sie hat in der Shishabar gearbeitet. Sie hinterlässt einen Mann, zwei Kinder und sie war mit einem dritten Kind schwanger.
  • Said Nasser wurde 22 Jahre alt. Seine Eltern waren vor Jahren vor dem Krieg in Afghanistan nach Deutschland geflohen.

Warum mussten diese Menschen sterben? 

Das Motiv dieser Tat war Hass, Hass auf fremde Menschen.
Das Motiv war Rassismus und eine rechtsextreme Weltanschauung.
Und das Ziel des Täters war es, Angst und Hass zu schüren und einen Keil in unsere Gesellschaft zu treiben und unsere Gesellschaft zu spalten. 

Diese Tat hat viele Menschen zutiefst schockiert und verunsichert,
auch hier bei uns an unserer Schule. Diese Tat verunsichert und schockiert,
v. a. Menschen mit einem Migrationshintergrund. Diese Tat geht aber uns alle an. Denn diese Tat ist ein Angriff auf die Grundlagen unserer Gesellschaft. 

Im 1. Artikel des Grundgesetzes heißt es: 

„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ – D. h. die Würde und die Gesundheit und das Leben jedes Menschen sind das höchste Gut, das es zu schützen gilt. Und zwar unabhängig davon, wo ein Mensch herkommt. Unabhängig davon, wie ein Mensch aussieht, und unabhängig davon, was ein Mensch glaubt oder nicht glaubt. Niemand darf auf Grund seiner Herkunft, seiner Hautfarbe, seiner Religion oder seines Geschlechtes diskriminiert oder bedroht oder angegriffen werden. 

Die Würde jedes Menschen zu schützen ist die erste Aufgabe unseres Staates. Es ist aber auch unser aller Aufgabe. 

Darum lasst uns zusammenstehen.
Lasst uns ein deutliches Zeichen setzen gegen den Versuch, unsere Gesellschaft zu spalten und Menschen auszugrenzen.
Und lasst uns für ein friedliches Zusammenleben und gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit eintreten - hier in unserer Schule, in unserer Stadt und in unserem Land.

Und so bitte ich euch, im Gedenken an die Opfer und ihre Angehörigen um eine Minute der Stille.

Cornelius Mann, Schulpfarrer

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