Auf den Spuren von Goethe und Schiller

IMG 20231122 WA0004Einen eindrucksvollen Tag in der Kulturstadt Weimar erlebten kürzlich die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs Q3. Die fünf Grundkurse sowie der Leistungskurs Deutsch machten sich in aller Frühe auf, um auf den Spuren von Goethe und Schiller die 1999 zur europäischen Kulturhauptstadt ernannte Stadt Weimar zu erkunden.

In Weimar angekommen, ging es zunächst zum berühmten Denkmal der beiden „Dichterfürsten“ vor dem Nationaltheater. Hier wurde manches Detail hinterfragt: Wohin blicken die Dichter und warum? Wieso greift Schiller nach dem Lorbeerkranz, den Goethe bereits fest in der Hand hält? Einige kundige Teilnehmer wussten bereits, dass der Bildhauer sich wohl eher an der ebenbürtigen geistigen Größe der beiden orientiert hatte als an der realen Statur - denn bekanntlich überragte der jüngere Schiller den älteren Goethe um einen Kopf.

IMG 20231122 WA0003Ein Höhepunkt des Tages war zweifellos der Besuch im Schillerhaus. Hier verstand es die Historikerin, auf unterhaltsame Weise das Publikum einzubeziehen und zu begeistern und ein Gespür und Verständnis zu vermitteln für das Wesen des Dichters, seine Ideale, sein Werk sowie seinen Lebensmittelpunkt in der Familie.

Natürlich bildete der Besuch des Goethehauses einen zentralen Schwerpunkt der Exkursion. Hier erwartete die Gruppe eine interessante Führung durch die Ausstellung „Lebensfluten - Tatensturm“. Anhand verschiedener Stationen der Dichterbiografie wurde die ungeheure Schaffenskraft des Universalgenies auf den Gebieten der Politik, Naturwissenschaft, Dichtung und Malerei deutlich. Nebenan im Wohnhaus konnte man sich einen Eindruck von der Lebenswirklichkeit der wohlhabenden Familie Goethe verschaffen.

Individuelle Streifzüge durch die Stadt, z.B. zur Anna-Amalia-Bibliothek oder zu Goethes Gartenhaus, rundeten den gelungenen Tag ab, der sowohl für die Schülergruppe als auch für die Lehrkräfte eine Bereicherung und eindrucksvolle Ergänzung zum Literaturunterricht darstellte.

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(Bericht: C. Hagmann

Preisverleihung Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2023 in Schloß Bellevue

IMG 7793Hilde Hammermann, Paula John und Amelie Hofmann nahmen stellvertretend für alle LLG-Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten an der Preisverleihung am 14. November 2023 in Schloß Bellevue teil. Das Landgraf-Ludwigs-Gymnasium wurde erneut landesbeste Schule Hessens. Bundesweit belegt das LLG  sogar Platz drei aller Schulen.

Ein besonderer Dank gilt allen Tutorinnen und Tutoren: Dr. Steffen Boßhammer, Christoph Geibel, Hilde Hammermann, Esther Berg, Markus Lepper und Andriane Karzos

Andreas Schlüter liest im LLG: Fest-Lesungen werden zum Fest

Wenn man ein Kind aus Andreas Schlüters Romanen ist, dann erlebt man viele spannende Abenteuer und muss sich bewähren, zum Glück nie allein. So überleben der dreizehnjährige Mike, seine jüngere Schwester Elly, die Freunde Matheus und Gabriel einen Flugzeugabsturz im Amazonasgebiet. In der „Survival“-Reihe sind sie einigen Gefahren ausgesetzt, beispielsweise dem Buschmeister, einer sehr, sehr giftigen Schlange. Aber zum Glück hat Mike ein gutes Survival-Buch eingesteckt und die Kinder entwickeln oft gemeinsam eine gute Idee. und so bewältigen sie gemeinschaftlich sehr viel.

Auch Australiens Outback wird zum Schauplatz einer Abenteuerreise in der Reihe „Dangerzone“, die sich super spannend anlässt. Denn wer ist gerne alleine auf sich gestellt in dieser „Dangerzone“, schon gar nicht als Kind? 

Andreas Schlüter las am 27./28. September für die Jahrgänge 5 und 6 im LLG. Man konnte einem sehr nuanciert betonten Vortrag folgen. Dazu illustrierte der Autor Fotos, die die Wirkung des Vorgelesenen eindrücklich untermalte. 

Eigentlich war geplant, die Lesungen anlässlich der Festreihe zur Einweihung des Bibliothekneubaus zu feiern. Nur leider lässt die Eröffnung des Neubaus noch auf sich warten, sodass die Schüler*innen sich in der altvertrauten B-Aula dem versammeln mussten.

 Wir danken Andreas Schlüter für die tollen Lesungen und hoffen, dass er nächstes Jahr in der neuen Schulbibliothek ein schöneres Ambiente vorfindet!

Das Bibliotheksteam

Chemie in Film und Fernsehen

mint ecsmElefantenzahnpasta und eine Leiche in der Badewanne:

Szenen im Fernsehen, welche das Thema Chemie behandeln kennt jeder. Doch wäre es nicht spannend, wie in „Breaking Bad“ etwas in Säure aufzulösen? Oder den Zustand von Trockeneis zu beobachten wie im Actionthriller „Die Unfassbaren“? Diese Chance bot sich den Schülern und Schülerinnen des LLG. Die 

Klasse E11b besuchte mit Frau Lehr die Justus-Liebig-Universität in Gießen, um an dem Versuchsrundgang „Chemie in Film und Fernsehen“ bei Prof Göttlich teilzunehmen und eigenständig zu forschen.

IMG 7712Zu Beginn der Veranstaltung wurde die Klasse von einer Gruppe Studenten, welche bald ihr Lehramtsstudium an der JLU absolvieren wird, auf die Sicherheitsregeln beim Experimentieren hingewiesen. Dass der Umgang mit Säure nicht ungefährlich ist, war spätestens nach der Badewannenszene in „Breaking Bad“ ersichtlich.

Neben „Breaking Bad“ wurden außerdem Filmausschnitte aus „Harry Potter“, „Game of Thrones“, „Die Unfassbaren“ und der Krimiserie „Mord mit Aussicht“ gezeigt, bevor es ans Experimentieren ging. Hierbei bekamen die Schüler: innen die Möglichkeit, aus einer Vielzahl von Versuchen auszuwählen und diese (gelegentlich mit etwas Hilfe) durchzuführen. Neben Flammenfärbung, der Reaktion von Trockeneis und dem Bau einer Autobatterie kam die Zersetzung von Wasserstoffperoxid in Wasser und Sauerstoff (Elefantenzahnpasta) gut an. Gespannt beobachtete die Klasse außerdem, was passiert, wenn man ein Stück Wurst in Cola einlegt oder ob ein Alkoholtest bereits nach einer einzigen Praline anschlägt. 

Zum Abschluss der Exkursion entzündeten die Studenten von der JLU Aluminium und Eisenoxid in einem Tongefäß, was für eine Fontäne aus Licht und heißem Metall sorgte.

Durch die Vorführung dieser Thermit-Reaktion schufen die Studenten der JLU einen einprägsamen Moment am Ende dieses besonderen Tages. 

Isabella Heinz für die 11b

Landgraf-Ludwigs-Medaille für Josef Kaiser

KaiserAm vergangenen Samstag erhielt der Studiendirektor i.R. Josef "Jupp" Kaiser am Landgraf-Ludwigs-Gymnasium die Landgraf-Ludwigs-Medaille. Diese Auszeichnung wird an Personen verliehen, die sich besonders für das älteste Gymnasium der Stadt Gießen engagiert haben. Kaiser, ein langjähriger Politik- und Englischlehrer, wurde für sein vielfältiges Engagement und seine Verdienste für die Schule geehrt. Mehrere Redner, darunter die Schulleiterin Frau Annette Pfannmüller und Kaisers ehemaliger Referendar Alexander Hirn, lobten Kaisers Engagement, seine Glaubwürdigkeit und seinen Beitrag zur Schule. Kaiser selbst betonte die Wichtigkeit von kritischem Denken und Persönlichkeitsbildung im Bildungswesen. Die Verleihung an Kaiser ist eine Anerkennung für seinen langjährigen Einsatz und seine bedeutenden Beiträge zum Schulleben.

Lupenreiner Hattrick

LLG-Schüler gewinnen zum dritten Mal in Folge beim FAZ-Wettbewerb Jugend und Wirtschaft.

Der Grundkurs PoWi (Q2, Hirn) hat auch im Schuljahr 2022/23 einen Bundespreis bei dem Wettbewerb „Jugend und Wirtschaft" gewonnen. An dem deutschlandweiten Wettbewerb der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und des Bankenverbandes, welcher bereits seit über 20 Jahren angeboten wird, nahmen im vergangenen Schuljahr ca. 1000 Schüler:innen teil. Einer der drei begehrten Schulpreise, immerhin mit jeweils 2500 Euro dotiert, ging nun an den Projektkurs des LLG. Amelie Hofmann gelang es gar, einen Einzelpreis zu erreichen, da Sie alleine drei Artikel in der FAZ platzieren konnte.
JuWiIn den vergangenen 12 Monaten schrieben die Nachwuchsjournalist:innen Artikel für den Wirtschaftsteil der FAZ, welche dann auf einer Sonderseite der Printausgabe einmal monatlich veröffentlicht wurden.
Die Bandbreite der behandelten Themen war dabei denkbar groß. Sie handelten von Herstellern von Reetdächern über ein Führerschein- Internat bis hin zu einer Clownschule.

Die folgenden Texte sind im laufenden Jahr bereits in der FAZ veröffentlicht worden:

  • Laura Schütz “Keiner fährt hier nur zum Schein“ (6.1.2023)
  • Amelie Hofmann “Die Reichen sind reetselig“ (2.3.2023)
  • Luk Simasek “Dort brütet man was aus“ (17.3.2023)
  • Katrin Nessel “Sie glauben an ein Leben nach dem Brot“ (6.4.2023)
  • Seyfeddin Aslanoglu “Sogar die Clowns haben die Nase vorn“ (16.6.2023) - Lilly Hounshell “Wenn der Klassenkampf am Ende ist“ (1.7.2023)
  • Amelie Hofmann “Am Ende ist der fertig mit der Welt“ (3.8.2023)
  • Louis Faulstich “Sie nimmt es hoffentlich nicht persönlich“ (11.9.2023) - Amelie Hofmann “Der Wunsch nach Erinnerung wird gestillt“ (14.9.2023) - Louis Faulstich “Von Zeit zu Zeit seh ich den alten gern“ (6.10.2023)

Weitere Veröffentlichungen sind bis zum Ende des Jahres zu erwarten. Allen Wirtschaftsartikeln gemeinsam war eine umfassende Recherche von ökonomischen Zahlen, Daten und Fakten sowie das Führen von Interviews mit führenden Personen der Unternehmen, was den Nachwuchsjournalist:innen zunächst noch etwas schwerfiel, ihnen dann aber wohl die größten Lerneffekte beschert haben dürfte.
Bei der Preisverleihung, die am 13.9.2023 beim Bankenverband in Berlin stattfand, nahmen als Festredner neben Ulrich Wilhelm, dem ehemaligen Regierungssprecher Angela Merkels, auch der FAZ-Herausgeber Gerald Braunberger teil. In seiner Laudatio hob dieser schließlich hervor, dass auch in diesem Jahr an dem Projektkurs aus Giessen keiner vorbeigekommen sei. Ein weiteres Highlight war die Rede des Astronauten Reinhold Ewald, der sich anschließend den Fragen der Anwesenden stellte.

Demnächst am LLG

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